Maja Osojnik Band
„Unumwunden,
verbal wie klanglich, macht sie deutlich, was in ihrem Tun und Denken keinen
Platz hat: Scheuklappendenken und Kleingeistigkeit. Tritt man Maja Osojnik gegenüber,
wird man unmittelbar ihrer Direktheit, Herzlichkeit und Energiebündelhaftigkeit
gewahr. Die Musikerin ist ein ständig sich in Bewegung befindender
Kreativgeist. Eindringlich unterstrichen wird diese neugierige, eloquente
Rastlosigkeit durch Osojniks niemals ziellos wirkendes Wandeln zwischen den
unterschiedlichsten musikalischen Ausdrucksformen. Ihre Haltung dabei ist
Ehrlichkeit, Wahrhaftigkeit und Authentizität. Maja Osojnik, die sich auch im
Erscheinungsbild betont non-konformistisch gibt und eine eigene Note zur Schau
stellt, liebt das Überraschende, das Unvorhersehbare und scheut sich nicht
Risiken einzugehen.“ (Hannes Schweiger in FreiStil März/April 07 Ausgabe)
Gleichdenkend und wirkend
hat sich um ihr herum in den letzten Jahren auch die Gruppe von wunderbaren
Musikern gesammelt. Mit Philipp Jagschitz (Klavier), Bernd Satzinger
(Kontrabass), Michael Bruckner (Gitarre), Clemens Wenger (Accordeon), Matthias
Koch (Schlagzeug) arrangiert und komponiert sie Lieder, die auf alten
slowenischen Volksliedern und Geschichten basieren. Inhaltlich sprechen die
Lieder über existenzielle
Grundbefindlichkeiten wie Abschied, Liebe, Tod, sind aber auch
gesellschaftskritisch und sprechen über den Krieg, die Gier, die Selbstsucht.
Die Lieder sind oft von schwerer
Melancholie geprägt, jedoch wirken sie nicht resignativ, sondern finden sie
kritische Worte.
Maja sieht sich dabei als Erzählerin. Sie erzählt die Geschichten und
verwendet alle Elemente, die sie für die gute Erzählung bzw. Stimmung notwendig
findet. So bewegt sich die Band unberechenbar
spannend zwischen
Jazz, Avantgarde, freien Improvisationen, Chanson, lässt zu einfache Volksmusik
Elemente, Elemente aus der Rockmusik. Abstrakte elektronische und konkrete
urbane Soundscapes, freie und musettefarben getönte Strukturen sind zu hören.
Die Musik „geht weit über eine bloße »Verjazzung« von Folklore hinaus.
Denn die beiden Idiomatiken werden nicht krampfhaft verquickt, sondern in einen
viel weiteren Rahmen gestellt. Experimentelles und Abstraktes haben Platz,
Stücke machen unerwartete Kehrtwendungen, es wird wild, witzig und bissig.
Zusammengehalten wird dieses Panoptikum durch die Qualität der
Instrumentalisten und die Intelligenz der Arrangements, hauptsächlich aber
durch Maja Osojniks Stimme, bei deren dunklem Timbre ich sowieso sofort
schmelze. Ein vor Ideen schier platzendes Album (Oblaki so rdeci/Die Wolken
sind rot – Jazzwerstatt Records 2006), trotzdem unprätentiös und höchst
unterhaltsam.“ (Stefan Spehrlich in Skug, Dezember 2006)
„Ihre
Stimme - ein Ereignis. Gesanglich weich, kreischend scharf, traurig dunkel.
Erstaunlich, wie viele Facetten sie auspackt. Bis in die letzte Nervenfaser
trifft diese Stimme. Mit manchen dieser fast geräuschartigen, tonlos erstickten
Laute scheint sie eine Blockflöte zu imitieren. Sie springt blitzartig zwischen
Volksmusik und Improvisatorischem hin und her, lässt sich aber auf Folklorejazz
nicht ein.“ (Ilse Schneider in Kleine Zeitung Region Klagenfurt, Februar 2007)
Maja
Osojnik Band hat u.a Konzerte und Interviews in Österreich und Ausland gegeben
(Balkan Fever Festival Wien, Porgy & Bess, Birdland, Donauinselfest,
Falterfest, Jazzwerkstatt Wien, Jazz over Villach, Klangräume Ö1, Jazznacht Ö1,
Jazzfestival Graz, Festival Carniola / Slowenien, Festival Lent Maribor /
Slowenien, 48. Jazzfestival Ljubljana / Slowenien usw.) und wurde im Jahr 08
zum Balkan Fever Festival London, Festival Rouen Frankreich, Festival Alpentöne
Schweiz, Jeunesse Konzerte Österreich, Worldmusic Festival Wiener Neustadt usw.
eingeladen
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info: www.majaosojnik.com